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Festveranstaltung Bundessieger

Festveranstaltung des ZDH (Zentralverband des deutschen Handwerks) in Münster

Zu einer Festveranstaltung in Münster lud der ZDH die Bundessieger und ihre Familien ein.
Einige Bilder unseres Bundessiegers Nico Rechtien.
 
Nico Rechtien mit Sven Ruschhaupt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Emsland, Peter Voss Handwerkskammerpräsident und weiteren Gästen.
 

Bundessieger

Der Bundessieger im praktischen Leistungswettbewerb kommt aus der Schornsteinfegerinnung Os-El

 
Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2016
 
Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland


 
 
Als bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Nico Rechtien (Betrieb Gerd Rechtien, Nortrup) ab, er wurde Innungssieger. Seine Ausbildung absolvierte Nico vom 01.08.2014 – 29.02.2016. Im September fand der praktische Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in Niedersachsen in Hannover Langenhagen statt: Nico Rechtien wurde auch Landessieger. Und das mit beachtlichen 1933 von 2000 möglichen Punkten. Zum Vergleich: der Zweitplatzierte kam auf 1693 Punkte.
 
Damit hatte Nico jetzt die Chance auch am praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene vom 07.-09. November teilzunehmen.
 
Auch hier konnte sich Nico Rechtien kurz vor dem Zweitplatzierten aus NRW durchsetzen. Damit kommt der Bundessieger im Schornsteinhandwerk aus Niedersachsen.
 
Die Schornsteinfegerinnung Osnabrück Emsland ist sehr stolz auf Nico und wünscht ihm natürlich auch im weiteren Berufsweg viel Erfolg.
 
 
 
"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 

Gesellenprüfung 2016

Freisprechung in Fürstenau

 
Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland
 
 
 
In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung 2015 statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.
 
In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt 12 junge Männer als Schornsteinfegergeselle bezeichnen. 1 Auszubildender (Nico Rechtien) verkürzte die Lehrzeit und hatte schon im Februar seine Gesellenprüfung bestanden.
 
Alois Grafe, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.
 
Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.
 
Obermeister Grafe betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Da das Berufsbild sehr breit aufgestellt ist, wird die Prüfung auch immer schwieriger. Die 12 frischen Gesellen haben aber gezeigt, dass sie die an sie gestellten Aufgaben meistern können.
 
Ohne Fort und Weiterbildung geht es aber mittlerweile auch im Schornsteinfegerhandwerk nicht weiter. Deshalb ist mit dem Lernen noch lange nicht Schluss. Die Schornsteinfegerschule in Langenhagen und das Innungshaus in Fürstenau sind als Fortbildungsstätten vorhanden und etabliert.
 
Als bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Nico Rechtien (Betrieb Gerd Rechtien, Nortrup) ab, er wurde Innungssieger. (In der letzten Woche fand der Landesentscheid in Hannover Langenhagen statt: Nico Rechtien wurde auch Landessieger!) Grafe dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.
 
Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.
 
Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 
 
 
 
 
 
 
Auf dem Foto sind die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.
 
 
 

Ausbildung zum Schornsteinfeger Schornsteinfegerin

 

Wir bilden aus

 

 
Schornsteinfegerinnung Osnabrück Emsland sucht Auszubildende für ihre Mitgliedsbetriebe.
 
Haben Sie eine abgeschlossene Schulausbildung, dann lassen Sie sich zum/zur
 
Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperten/-in ausbilden.
 
Während Ihrer Ausbildung haben Sie die Möglichkeit die Fachhochschulreife zu erlangen.
 
Schriftliche Bewerbung an:
 
Lehrlingswart
 
Gerd Rechtien
 
Hollensteder Str. 11
 
49584 Fürstenau
 

Kamine sollen sauberer werden

Neue Bestimmungen für Kamine und Kachelöfen. Beratung durch Schornsteinfeger.

Für neue Öfen gelten strengere Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid.
Altöfen bekommen Übergangsfristen.
 
Die Begeisterung für das Heizen mit Holz ist in den letzten Jahren weiter stetig gewachsen. So verzeichnet die Statistik der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland einen Zuwachs für das Jahr 2010 von insgesamt 3649 Einzelfeuerstätten für feste Brennstoffe in ihrem Innungsbereich. Das entspricht im Durchschnitt 35 neue Kamine pro Kehrbezirk. Im Innungsgebiet gibt es 104 Kehrbezirke.
 
Ungefähr die Hälfte der Kaminöfen, meist aus Stahlblech gefertigt, werden über die Baumärkte verkauft.
Für die Umweltfreundlichkeit eines Kaminofens mitentscheidend ist, wie und womit er beschickt wird. So ist der Rauch vor sich hinschwelender Öfen alles andere als unbedenklich. Nicht nur die nichtflüchtigen Stoffe, wie Asche, Ruß und Teer, sondern auch die Feinstaubemissionen nehmen zu, wenn die Öfen nicht optimal betrieben werden. Das Umweltbundesamt hat 2006 schon festgestellt, das die rund 14 Mio. deutschen Kamin- und Kachelöfen rund 24 000 Tonnen Feinstaub in die Umwelt freisetzen, was in etwa der Menge entspricht, die alle deutschen Dieselfahrzeuge emittieren. Vor allem ältere Öfen gelten als wenig umweltfreundlich. Aus ihnen sollen rund 80% der Feinstaubmengen stammen.
 
Ab dem 22. März 2010 gilt die neue Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen, die unter anderem verschärfte Emissionsgrenzwerte bei festen Brennstoffen vorsieht.
Bis Ende 2013 haben die Besitzer bestehender Einzelraumfeuerungsanlagen Zeit nachzuweisen, dass ihr Ofen die vorgeschriebenen Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid (CO) einhält. Als Nachweis genügt die Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder die Messung durch den Schornsteinfeger. Zur Feststellung, wann die Übergangsfrist endet, nimmt er die Daten während der Feuerstättenschau oder eines anderen Termins in seine Dokumentation auf.
Bestehende Kaminöfen, die den verschärften Anforderungen entsprechen, können zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Kann jedoch der geforderte Nachweis bis Ende 2013 nicht erbracht werden, muss der Besitzer handeln, denn sonst könnte sein Kaminofen still gelegt werden. Er hat entweder die Möglichkeit seine Anlage mit einem baulich zugelassenen Staubabscheider bzw. einer anderen Einrichtung zur Staubreduzierung nachzurüsten oder sie komplett austauschen zu lassen.
 
Grundsätzlich räumt die Bundesregierung den Eigentümern im Sanierungsfall lange Übergangsfristen ein (frühestens ab Ende 2014). Zu diesem Zeitpunkt müssen Anlagen nachgerüstet oder ersetzt werden, die vor dem 31. Dezember 1974 errichtet wurden. Die novellierte Verordnung sieht jedoch Ausnahmen vor.
 





Datum auf dem Typenschild


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme




bis 31.12.1974 oder nicht feststellbar


31.12.2014




01.01.1975 - 31.12.1984


31.12.2017




01.01.1985 - 31.12.1994


31.12.2020




01.01.1995 bis 22.03.2010


31.12.2024





Ob und ab wann eine Nachrüstpflicht besteht und welche Grenzwerte eingehalten werden müssen, teilt der Schornsteinfeger frühzeitig mit. In einem Beratungsgespräch informiert er darüber, welche Brennstoffe verwendet werden dürfen und welche nicht, da sie möglicherweise schädlich für Umwelt und Gesundheit sind. Zeitungspapier oder behandeltes Holz beispielsweise setzen bei der Verbrennung schädliche Inhaltsstoffe wie Kohlenmonoxid oder Formaldehyd frei.
Neu ist: Der Gesetzgeber macht dieses Beratungsgespräch sogar zum Pflichttermin. Betreiber bestehender Einzelraumfeuerstätten sollen bis zum 31.12.2014 beraten werden. Bei neu errichteten Einzelraumfeuerstätten oder bei einem Betreiberwechsel soll das Gespräch innerhalb eines Jahres stattfinden. Mit dieser Regelung will die Bundesregierung alle diejenigen erreichen, die ihren Wohnraum zum Beispiel mit einem Kamin- oder Kachelofen heizen und damit Emissionen verursachen. Gleiche Anforderungen gelten für zentrale Heizungsanlagen wie Pellet-Heizungen, die von Hand befeuert werden.
Der Schornsteinfeger erklärt in diesem Beratungsgespräch unter anderem den richtigen Umgang mit der Feuerstätte, die Auswahl geeigneter Brennstoffe und gibt Tipps zum richtigen Heizen. Vorgeschrieben ist außerdem die Prüfung der Qualität und der ordnungsgemäßen Lagerung des Brennstoffs. Dies sind wichtige  Informationen für die Betreiber, denn das Heizverhalten und die verwendeten Brennstoffe haben nachweislich großen Einfluss auf die Umwelt- und Klimabilanz einer Anlage.
 

Tipp: Wer wissen möchte, was jetzt mit seinem Kaminofen im Wohnzimmer geschieht, sollte sich an seinen zuständigen Schornsteinfeger wenden. Er berücksichtigt die individuellen Gegebenheiten vor Ort, erstellt einen Terminplan für die nächsten Jahre und berät bei der weiteren Vorgehensweise.

 

Schornsteinfeger und Brandschutztechniker

Schulung von Brandschutztechnikern (TÜV Süd geprüft) und Schornsteinfegern in der Feuerwache Mitte in Osnabrück.
 
Rauch ist leise, heimtückisch und giftig. Brände verbrauchen Sauerstoff und setzen Giftgase frei. Das geruchslose Kohlenmonoxid wird nach wenigen Minuten freigesetzt. Bereits 3 Atemzüge Rauch machen bewusstlos, 10 Atemzüge führen zum Tod.
Besonders nachts besteht große Gefahr, denn dann schläft auch der Geruchssinn. Für eine frühzeitige Branderkennung sind daher Rauchwarnmelder unverzichtbar.
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Unter dem Motto Rauchmelder retten Leben wurden jetzt in Osnabrück 5 frischgebackene und ein angehender Brandschutztechniker auf  die verschiedenen Bauarten, Besonderheiten und Techniken von Rauchmeldern geschult.
Themen waren u.a. Anbringungspunkte in der Wohnung, Mindestanzahl der erforderlichen Melder pro Wohnung, Wartung und Erstinbetriebnahme, Störungs- und Fehlersuche.
 
Unter fachkundiger Leitung wurde den Schornsteinfegern, die die Fortbildungsmaßnahme zum Brandschutztechniker absolviert haben, aufgezeigt, wie mit kleinem Aufwand größtmöglicher Schaden an Menschenleben und Gebäuden verhindert werden kann.
 
Da das Schornsteinfegerhandwerk in vielen Bereichen in den Brandschutz eingebunden ist, ermöglicht die Fortbildungsmaßnahme zum Brandschutztechniker Unterstützung zu geben in einigen Bereichen, z.B.:
 
-         Unterstützung bei der öffentlich-rechtlichen Brandschau im Sinne der Brandschutzgesetze der Länder
-         Akzeptanz als Sachkundiger im Rahmen der Baubestimmungen
-         Mitarbeit bei Brandschutzkonzepten für Wohnbebauung
-         Aufklärung über den vorbeugenden Brandschutz
-         Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung
-         Brandschutzbeauftragter
 
Das Fazit dieser Veranstaltung, darüber waren sich alle einig, muss in Aktionen zur Akzeptanz und Verbreitung von Rauchmeldern liegen. Gerade in Zeiten wo Kaminöfen und Heizen mit Holz in heimischen Wänden sich wieder großer Beliebtheit erfreuen, ist es umso wichtiger den vorbeugenden Brandschutz nicht zu vernachlässigen.
 

Die Teilnehmer von links:
 
Katja Opitz (EPS GmbH), Rolf Thelen (Bezirksschornsteinfegermeister BSM), Olaf Mentrup (BSM), Uwe Kemper (BSM), Berthold zum Dohme (BSM), Stefan Lerch (BSM), Ansgar Bücker (BSM)
 
 
 
 

Ein Beruf mit Aussichten

Warum nicht Schornsteinfeger werden?
Wir sorgen für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf.Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit der Kehrhexe und anderen Kehrgeräten.

Interesse geweckt? Lust auf ein Praktikum? Dann melden Sie sich unverbindlich bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister oder bei der Innung.
ZUm Glück gibt es den Schornsteinfeger!

Ausbildungsplatz Schornsteinfeger

Gegenwärtig gibt es 8067 Schornsteinfegerbetriebe in der Bundesrepublik Deutschland. Die Betriebe sind in 54 Innungen, dies in 16 Landesinnungsverbände und die wiederum im Bundesverband (ZIV) organisiert.


Die Anzahl der beschäftigten liegt bei ca. 19000. Allein im Jahre 2002 wurden 572 Auszubildende eingestellt, davon sind 50 weibliche Auszubildende. Die Gesamtanzahl der Auszubildenden aus den drei Lehrjahren beträgt 1386.

Berufliche Ausbildung

Um eine Ausbildung als Schornsteinfeger zu machen, muß man zunächst die Berufsschule, bzw. die Berufsbildende Schule 3 der Landeshauptstadt Hannover besuch. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Der Ausbildungsbetrieb schließt mit dem Auszubildenden (und ggf. mit den Eltern) einen Ausbildungsvertrag nach dem Muster der Handwerkskammer ab. Mit diesem Vertrag verpflichtet sich der Ausbildungsbetrieb, den Auszubildenden in allen Fertigkeiten und Kenntnissen zu unterweisen, die zum Ausbildungsziel, der Gesellenprüfung, führen und ihn charakterlich und geistig fördern. Der Auszubildende hat die Lehrpflicht.

Berufliche Weiterbildung

Auch nach der Lehre gibt es viele Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung:

* Die Vorbereitung zur Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk




* Regelmäßige Weiterbildung für alle Mitarbeiter in den niedersächsische Schornsteinfegerbetrieben




* Weiterbildung der Bezirksschornsteinfegermeister z.B. Vorbereitung auf die Prüfung zum Gebäudeenergieberater

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur
Ausbildung zum Schornsteinfeger

Veranstaltungen

Termine

Aktuelle Termine
und Veranstaltungen