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INNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Vorstand der Innung

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Kamine sollen sauberer werden

Neue Bestimmungen für Kamine und Kachelöfen. Beratung durch Schornsteinfeger.

Für neue Öfen gelten strengere Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid.
Altöfen bekommen Übergangsfristen.
 
Die Begeisterung für das Heizen mit Holz ist in den letzten Jahren weiter stetig gewachsen. So verzeichnet die Statistik der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland einen Zuwachs für das Jahr 2010 von insgesamt 3649 Einzelfeuerstätten für feste Brennstoffe in ihrem Innungsbereich. Das entspricht im Durchschnitt 35 neue Kamine pro Kehrbezirk. Im Innungsgebiet gibt es 104 Kehrbezirke.
 
Ungefähr die Hälfte der Kaminöfen, meist aus Stahlblech gefertigt, werden über die Baumärkte verkauft.
Für die Umweltfreundlichkeit eines Kaminofens mitentscheidend ist, wie und womit er beschickt wird. So ist der Rauch vor sich hinschwelender Öfen alles andere als unbedenklich. Nicht nur die nichtflüchtigen Stoffe, wie Asche, Ruß und Teer, sondern auch die Feinstaubemissionen nehmen zu, wenn die Öfen nicht optimal betrieben werden. Das Umweltbundesamt hat 2006 schon festgestellt, das die rund 14 Mio. deutschen Kamin- und Kachelöfen rund 24 000 Tonnen Feinstaub in die Umwelt freisetzen, was in etwa der Menge entspricht, die alle deutschen Dieselfahrzeuge emittieren. Vor allem ältere Öfen gelten als wenig umweltfreundlich. Aus ihnen sollen rund 80% der Feinstaubmengen stammen.
 
Ab dem 22. März 2010 gilt die neue Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen, die unter anderem verschärfte Emissionsgrenzwerte bei festen Brennstoffen vorsieht.
Bis Ende 2013 haben die Besitzer bestehender Einzelraumfeuerungsanlagen Zeit nachzuweisen, dass ihr Ofen die vorgeschriebenen Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid (CO) einhält. Als Nachweis genügt die Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder die Messung durch den Schornsteinfeger. Zur Feststellung, wann die Übergangsfrist endet, nimmt er die Daten während der Feuerstättenschau oder eines anderen Termins in seine Dokumentation auf.
Bestehende Kaminöfen, die den verschärften Anforderungen entsprechen, können zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Kann jedoch der geforderte Nachweis bis Ende 2013 nicht erbracht werden, muss der Besitzer handeln, denn sonst könnte sein Kaminofen still gelegt werden. Er hat entweder die Möglichkeit seine Anlage mit einem baulich zugelassenen Staubabscheider bzw. einer anderen Einrichtung zur Staubreduzierung nachzurüsten oder sie komplett austauschen zu lassen.
 
Grundsätzlich räumt die Bundesregierung den Eigentümern im Sanierungsfall lange Übergangsfristen ein (frühestens ab Ende 2014). Zu diesem Zeitpunkt müssen Anlagen nachgerüstet oder ersetzt werden, die vor dem 31. Dezember 1974 errichtet wurden. Die novellierte Verordnung sieht jedoch Ausnahmen vor.
 





Datum auf dem Typenschild


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme




bis 31.12.1974 oder nicht feststellbar


31.12.2014




01.01.1975 - 31.12.1984


31.12.2017




01.01.1985 - 31.12.1994


31.12.2020




01.01.1995 bis 22.03.2010


31.12.2024





Ob und ab wann eine Nachrüstpflicht besteht und welche Grenzwerte eingehalten werden müssen, teilt der Schornsteinfeger frühzeitig mit. In einem Beratungsgespräch informiert er darüber, welche Brennstoffe verwendet werden dürfen und welche nicht, da sie möglicherweise schädlich für Umwelt und Gesundheit sind. Zeitungspapier oder behandeltes Holz beispielsweise setzen bei der Verbrennung schädliche Inhaltsstoffe wie Kohlenmonoxid oder Formaldehyd frei.
Neu ist: Der Gesetzgeber macht dieses Beratungsgespräch sogar zum Pflichttermin. Betreiber bestehender Einzelraumfeuerstätten sollen bis zum 31.12.2014 beraten werden. Bei neu errichteten Einzelraumfeuerstätten oder bei einem Betreiberwechsel soll das Gespräch innerhalb eines Jahres stattfinden. Mit dieser Regelung will die Bundesregierung alle diejenigen erreichen, die ihren Wohnraum zum Beispiel mit einem Kamin- oder Kachelofen heizen und damit Emissionen verursachen. Gleiche Anforderungen gelten für zentrale Heizungsanlagen wie Pellet-Heizungen, die von Hand befeuert werden.
Der Schornsteinfeger erklärt in diesem Beratungsgespräch unter anderem den richtigen Umgang mit der Feuerstätte, die Auswahl geeigneter Brennstoffe und gibt Tipps zum richtigen Heizen. Vorgeschrieben ist außerdem die Prüfung der Qualität und der ordnungsgemäßen Lagerung des Brennstoffs. Dies sind wichtige  Informationen für die Betreiber, denn das Heizverhalten und die verwendeten Brennstoffe haben nachweislich großen Einfluss auf die Umwelt- und Klimabilanz einer Anlage.
 

Tipp: Wer wissen möchte, was jetzt mit seinem Kaminofen im Wohnzimmer geschieht, sollte sich an seinen zuständigen Schornsteinfeger wenden. Er berücksichtigt die individuellen Gegebenheiten vor Ort, erstellt einen Terminplan für die nächsten Jahre und berät bei der weiteren Vorgehensweise.

 

Heizen mit Holz

Heizen mit Holz oder Schornsteinbrand vermeidenDas Heizen mit Holz, insbesondere in Kamin- und Kachelöfen, findet immer mehr Freunde. Moderne Feuerungsanlagen nutzen das Feuer gefahrlos und komfortabel. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Kamin- und Kachelöfen. Bei der Wahl sollte nicht nur Aussehen und Preis den Kauf entscheiden, sondern auch die passende Heizleistung und der Brennstoffverbrauch.
 


Der richtige Aufstellort für den neuen Ofen will bedacht sein. In Treppenräumen von Mehrfamilienhäusern, notwendigen Fluren und Garagen dürfen zum Beispiel keine Feuerstätten aufgestellt werden.

Eine Feuerstätte braucht zur Verbrennung genügend Sauerstoff. Den Sauerstoff bzw. die Verbrennungsluft entnimmt sie in der Regel dem Aufstellraum. Durch dichte Fenster und Türen oder durch Lüftungsanlagen und Dunstabzugshauben kann es passieren, dass nicht genügend Verbrennungsluft zur Verfügung steht.

Das Verbindungsstück bzw. Rauchrohr zwischen Ofen und Schornstein sollte nicht zu lang sein. Es muss die passende Größe und Stärke haben sowie aus dem richtigen Material bestehen. Wichtig ist auch der Abstand zu brennbaren Teilen (mindestens 40 cm). Unterhalb des Ofens ist ein eventuell vorhandener brennbarer Fußboden mit einem ausreichend großen nicht brennbaren Belag (Blech, Glas, Fliesen o.ä.) zu schützen.

Zu einem Ofen gehört auch ein passender Schornstein. Lassen Sie sich von dem Bezirksschornsteinfegermeister beraten, wie der Schornstein beschaffen sein muss. Er muss auch in jedem Fall eine neu aufgestellte oder geänderte Feuerstätte prüfen und die sichere Benutzbarkeit bescheinigen.

Weitere wichtige Hinweise für das Heizen mit Holz:

Es ist wichtig immer nur trockenes, unbehandeltes, Naturbelassenes und stückiges Holz, also Scheitholz zu verwenden. Die Scheite sollten nicht dicker als 10 cm und nicht länger als 33 cm sein.
Holz gilt dann als trocken, wenn der Feuchtigkeitsgehalt max. 20% beträgt. Frisch geschlagenes Holz benötigt bei richtiger Lagerung 2-3 Jahre, Eichenholz 3-4 Jahre, um den trockenen Zustand zu erreichen. Brennholz wird richtig gelagert, wenn es an einem luftigen, sonnigen und überdachten Ort aufgeschichtet wird und zwischen den einzelnen Schichten Luft zirkulieren kann.
Der Heizwert von trockenem Holz verdoppelt sich fast gegenüber dem des feuchten Holzes. Durch einen zu hohen Wassergehalt verringert sich die Verbrennungstemperatur. Eine verstärkte Ruß- und Teerbildung, die Gefahr der Schornsteinversottung bzw. Schornsteinbrand und eine starke Zunahme schädlicher Emissionen sind die Folge. 


3 Gründe warum man nicht mit feuchtem Holz heizen sollte:

1. Je feuchter das Holz, desto geringer sein Heizwert; denn das Wasser im Holz muss zuerst verdampft werden, wozu schon jede Menge Energie nötig ist und für wohlige Wärme bleibt dann nicht mehr viel übrig.

2. Durch den Wasserdampf wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, es bildet sich Ruß, der sich im Feuerraum und auf den Kaminofenscheiben als hartnäckiger schwarzer Belag anlegt.

3. Die Emissionen nehmen zu, weil Schadstoffe unverbrannt durch den Schornstein ziehen.

Gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz, auch nicht Sperrholz, Spanplatten, Papier, Papierbriketts, Verpackungsmaterial und schon gar nicht Müll dürfen im Kaminofen verbrannt werden.

Brennstoffmengen:
Die meisten Kaminöfen sind mit einer so genannten Flachfeuerung ausgestattet, das heißt das nur eine Lage Brennstoff auf die vorhandene Grundglut aufgegeben werden darf. Bei Zufuhr einer höheren Brennstoffmenge gibt der Kaminofen eine größere Wärmemenge ab, bzw. wird stärker erhitzt als dies von der Konstruktion vorgesehen ist. Dadurch kann es zu Schäden am Kaminofen kommen.

Den Herausforderungen unserer Zeit zu entsprechen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Die Erhaltung der Natur und unserer Umwelt ist gerade jetzt eine unserer wichtigsten Aufgaben. Wer beim Betrieb seines Ofens obige Richtlinien befolgt, trägt seinen Teil dazu bei und genießt am Winterabend die wohlige Wärme eines Kaminfeuers.

 

Anerkannter Qualtätsstandard

Erneut Auszeichnung für die Umsetzung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems


 
 
 
Nach erfolgreich abgeschlossenem Re-Audit wurde am 11. Juni 2010 auf dem Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks in Bremen dem Schornsteinfegerhandwerk das Zertifikat durch die LGA InterCert Zertifizierungsgesellschaft GmbH erneut verliehen.
 
Das deutsche Schornsteinfegerhandwerk konnte auch im dritten Re-Zertifizierungsverfahren die Umsetzung der Forderungen der Normen belegen. Im Jahr 2010 wurden die Audits der LGA InterCert außerdem unter dem Gesichtspunkt der Erfüllung der Revision der ISO 9001:2008 und ISO 14001:2009 durchgeführt. Die diesbezüglichen Anforderungen werden erfüllt, sind in die Dokumentation des Qualitätssicherungssystemes integriert und werden von den beteiligten Organisationen umgesetzt.
 
Das Schornsteinfegerhandwerk inklusive der einbezogenen Organisationen konnte auch in der dritten Re-Zertifizierung die Funktionsfähigkeit seines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems grundlegend unter Beweis stellen. Es dient der kontinuierlichen Verbesserung der Dienstleistungsprozesse und der Kundenzufriedenheit.
 
Das System des deutschen Schornsteinfegerhandwerks mit den angeschlossenen Organisationen ist im Handbuch sowie tiefer gehenden Verfahrens- und Arbeitsanweisungen beschrieben. Es entspricht den Anforderungen und Normen und wird von den teilnehmenden Berufsangehörigen getragen.
 
An der Umsetzung des QM/UM - Systems im Schornsteinfegerhandwerk sind der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, alle 16 Landesinnungen und Landesinnungsverbände sowie alle 49 Innungen mit ihren 43 Prüfständen beteiligt. Außerdem zählen 13 berufseigene Bildungsstätten, fünf Verkaufseinrichtungen für das Schornsteinfegerhandwerk sowie 7588 Bezirksschornsteinfegermeister mit ihren Mitarbeitern zu den Teilnehmern.
Deutschlandweit beträgt die Beteiligung der einzelnen Schornsteinfegerbetriebe über 98%.
 

Neutraler Heizungs-Check

Neutraler Heizungs-Check - garantiert vom Schornsteinfeger

Mit dem neuen Schornsteinfegergesetz ändert sich einiges für das Handwerk und die Kunden. „Wir sehen unsere Zukunft in starkem Maße im Bereich der Energieberatung rund ums Gebäude“, so der Präsident des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), Hans-Günther Beyerstedt.

Dazu gehört auch der vom ZIV, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ), entwickelte Heizungs-Check. In älteren Heizungsanlagen steckt ein enormes Potenzial für Energieeinsparung und Effizienzsteigerung.
Der ZIV-Präsident zum Heizungs-Check: „Zugute kommt uns das hohe Ausbildungsniveau unserer Kollegen, die sich zu einem großen Teil zu Energieberatern im Handwerk weitergebildet haben. Als wohl einzige Branche ist somit das Schornsteinfegerhandwerk in der Lage, bundesweit kompetente und unabhängige Energieberatung anzubieten.“
 

 
Vom Schornsteinfegerhandwerk durchgeführte Praxistests an über 800 Heizungsanlagen haben ergeben, dass an jeder dritten Anlage dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eingeleitet werden sollten. Auch wenn beispielsweise die Grenzwerte bei der Umweltschutzmessung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (1. BImSchV) eingehalten werden, liegen die Abgasverluste an rund 60 Prozent aller Wärmeerzeuger bei mehr als 8 Prozent. Diese Abgasverluste gehen beim Heizen unwiederbringlich verloren. Hieraus ergibt sich ein deutliches Einsparpotenzial für die Kunden. Ziel des Heizungschecks ist die qualitative energetische Bewertung der Heizungsanlage.
Die Arbeitsschritte des Heizungs-Checks:
Messungen am Wärmeerzeuger:
Abgasverlust und Oberflächenverlust bei Volllastbetrieb, Ventilationsverlust (Wärmeverluste durch die Abgasanlage).
Visuelle Inspektion und Bewertung der Heizungsanlage:
Wärmeerzeugung: Überdimensionierung, Brennwertnutzung, Kesseltemperaturregelung.
Wärmeverteilung: Hydraulischer Abgleich, Heizungspumpe, Dämmung von Leitungen und Armaturen.
Wärmeübergabe: Raumtemperaturregelung.
 
Die gesamte Inspektion besteht aus einer Kombination von Messungen und visuellen Beurteilungen. Die energetische Bewertung erfolgt dabei über so genannte Maluspunkte (=Minuspunkte). Insgesamt werden maximal 100 Maluspunkte vergeben, je höher die Anzahl der Punkte, desto größer ist das Verbesserungspotential der Anlage. Eine energetisch einwandfreie Anlage hätte im Inspektionsbericht 0 Maluspunkte: Es gebe kein Verbesserungspotential.
Der Heizungs-Check lohnt sich also für die Kunden. Das Schornsteinfegerhandwerk bietet ihn schon jetzt an:
 
Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger
 

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