Interner Bereich

Hier finden Sie Ihren
bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


INNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
INNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Der Vorstand

Personalien

Informationen zum
Vorstand der Innung

Seite 9 von 13
4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Spende durch die Schornsteinfeger

Feierliche Übergabe der Spende im Innungshaus. Erlös aus der Tombola kann sich sehen lassen.

 
Anlässlich des 125 jährigen Bestehens der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland fand im letzten Jahr ein Innungsfest der Schornsteinfeger mit Gästen in der Osnabrück Halle statt.
 
Bei der durchgeführten Tombola und durch direkte Spenden einiger Gäste kam der stolze Betrag von über 2000 € zusammen. Die Spende ging an den Verein Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern, der von Schornsteinfegern gegründet wurde, mit Sitz in Dörfles Esbach.
 
Die Aktion Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung nach neuen Medikamenten gegen den Krebs zu unterstützen und zu fördern. Weiterhin sollen betroffene Kinder und deren Familien intensiv unterstützt werden.
 
Der Wunsch der Innung war es  diesen Betrag hier in der Region an eine ähnliche Institution zu überreichen. Die Wahl fiel auf die Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung e.V.
 
Der Verein wurde im Jahre 2002 gegründet und er besteht ausschließlich aus selbstbetroffenen Eltern, die miteinander versuchen, das Geschehene zu verarbeiten und mit den Kindern etwas Schönes zu organisieren. Es werden mittlerweile über 80 Familien betreut (im gesamten Emsland und der Grafschaft). Die Elterninitiative  unterstützt und beruhigt nach der Diagnose Krebs die Eltern. Sie klären auf, besuchen die Betroffenen in der Klinik, finanzieren eine Spielpädagogin, eine Kosmetikerin und in der Klinik in Oldenburg mit anderen Selbsthilfegruppen zusammen 2 Krankenschwesternstellen.
 
Es werden Seminare für Eltern angeboten und die Familien werden finanziell unterstützt. Viele weitere Aktivitäten runden das tolle Programm der Elterninitiative ab.
 
Die Elterninitiative beeindruckte die Schornsteinfegerinnung und auch den Verein Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern, die daraufhin den Spendenbetrag auf 2500,00 € aufstockten.
 
Die feierliche Spendenübergabe fand jetzt im Innungshaus der Schornsteinfegerinnung Os-El in Fürstenau statt. Die Schornsteinfeger ganz traditionell in Schwarz.
 
Bildlegende von links:
 
Heinrich Hermesdorf – Techniker
 
Jens Wagener – Pressesprecher
 
Gerd Rechtien – Berufsbildungswart
 
Petra Steffens – Vorstand Elterniniative
 
Thomas Wilbers – stellvertretender Obermeister
 
Irene Klene – 2. Vorsitzede Elterniniative
 
Alois Grafe – Obermeister
 
Reinhard Fährmann - Kassierer
 

Verleihung der silbernen Ehrennadel

Auszeichnung mit der silbernen Ehrennadel des Osnabrücker und Emsländischen Handwerks.

Zum Jubiläum, das am 09.09.20011 in der Osnabrück Halle in Osnabrück stattfand, ließ Handwerkskammerpräsident Peter Voss in seiner Rede 125 Jahre Innungsgeschichte Revue passieren:
Unzählige Häuser sind im Verlauf vieler Jahrhunderte abgebrannt, weil ungereinigte Kamine die Ursache der Brände waren. Unversehrt hingegen blieben zumeist jene Häuser, deren Kamine gekehrt waren. Auch darum - so sagen die Menschen seither-, bringt der Schornsteinfeger Glück.
Mehrfach wandelte sich in den letzten 125 Jahren das Berufsbild der ,,schwarzen Männer`` - die heute ja auch von ,,schwarzen Frauen" unterstützt werden. Mit der Entwicklung der Zentralheizung in den fünfziger Jahren und der Verbreitung neuer Gasheizungen, waren die Schornsteinfeger ab 1930 auch zur Überprüfung der Abgaswege verpflichtet und mussten ab Mitte der 50er Jahre verstärkt die Heizkessel von Ölheizungen und Gasfeuerstätten, sowie Entlüftungsschornsteine überprüfen.
Auch wurden die Schornsteinfeger immer stärker zu Beratern von Hausbesitzern, Architekten und Behörden. Ab Ende der 1970er Jahre wurden zudem die Themen Umweltschutz und Energieeinsparung neben dem althergebrachten Fegen immer bedeutender.
Seit Beginn der 1990er Jahre wurden durch eine modifizierte Kehrordnung strengere Kontrollen zum Kohlenmonoxid Gehalt bei Gasfeuerstätten und Warmwasserheizern sowie ihrer Abgasleitungen verfügt. Zusätzlich sollten die Anlagen vermehrt auf ihre Wirtschaftlichkeit getestet werden.
Damit hat sich das Berufsbild des Schornsteinfegers vom reinen Kaminkehrer mit Kehrbesen und Schultereisen zu einem unabhängigen Ermittler, Kontrolleur und Berater gewandelt, der zugunsten von Energie-Einsparung und Umweltschutz mit mikroprozessorgesteuerte Mess- und Prüfgeräten ausgestattet ist. Heute ist der Schornsteinfeger anerkannter Experte für Feuerstätten, Energie-Einsparung, Betriebssicherheit, Brand- und Emissionsschutz.
 
 
Im feierlichen Rahmen des Innungsfestes wurden Alois Grafe und Thomas Wilbers vom Handwerkskammerpräsidenten  Peter Voss die silberne Ehrennadel des Osnabrücker und Emsländischen Handwerks verliehen.
In seiner Ansprache ging Handwerkskammerpräsident Voss auf das Wirken der beiden Geehrten ein:
Obermeister Alois Grafe aus Osnabrück hat sich mit großem Engagement nachhaltig für die Ziele der Innung und des Schornsteinfegerhandwerks eingesetzt. Er hat unzählige Weiterbildungsmaßnahmen für die Innungsmitglieder und deren Mitarbeiter initiiert.
Er hat das Handwerk mit seiner Arbeitsleistung insgesamt gefestigt und dessen Grundziele immer verfolgt. Sein Engagement als Mitglied im Meisterprüfungsausschuss, als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, als technischer Innungswart, als Sachverständiger, als Obermeister der Schornsteinfegerinnung und als Mitglied des Vorstandes im Landesverband hat er zum Wohle des Berufes und der Innung eingesetzt.
Er genießt bei den Innungsmitgliedern großes Ansehen und ist ein geachteter und kompetenter Kollege. Seine solide und korrekte Art als Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Immissionsschutzes waren für die Berufsaufgaben des
Schornsteinfegerhandwerks und deren Umsetzung ein Garant. Er hat stets die Ziele des Gesamthandwerks verfolgt und sich unermüdlich dafür eingesetzt.
 
Thomas Wilbers aus Lingen hat sich mit großem Engagement nachhaltig für die Ziele der Innung und des Handwerks eingesetzt. Er ist zuständig als Beauftragter und Auditor der Innung für das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem aller Innungsmitglieder und deren Mitarbeiter. Er hat das Handwerk mit seiner Arbeitsleistung insgesamt gefestigt und dessen Grundziele immer verfolgt. Er war lange Jahre Mitglied im Gesellen- und im Gesellenprüfungsausschuss sowie Schriftführer im Vorstand der Innung. Er ist stellvertretender Obermeister und Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft zur Förderung des Immissionsschutzes mbH. Sein Engagement zum Wohle des Berufes und der Innung erfreut sich bei den Innungsmitgliedern allgemeiner Beliebtheit.
Seine solide und korrekte Art und sein beharrliches und unermüdliches Vorleben des QM/UM Systems waren für die Umsetzung im Schornsteinfegerinnungsbereich ein Garant. Er hat die Ziele des Gesamthandwerks verfolgt und sich unermüdlich dafür eingesetzt.
Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland dankt Alois Grafe und Thomas Wilbers mit der silbernen Ehrennadel.
 
Handwerkskammerpräsident Voss freute sich in diesem Rahmen diese hohe Auszeichnung vornehmen zu können und wünschte beiden Geehrten auch weiterhin so viel Engagement in ihrem weiteren Berufsweg.
 
 
Ehrennadel Bildlegende von links nach rechts:
 
 
 
Thomas Wilbers, Peter Voss, Obermeister Alois Grafe aus Osnabrück
 
 
 
 
 
Vorstand Bildlegende von links nach rechts:
 
Ansgar Elixmann (Schriftführer), Heinrich Hermesdorf (Techniker), Jens Wagener (Öffentlichkeitsarbeit), Alois Grafe (Obermeister), Reinhard Fährmann (Kassierer), Gerd Rechtien (Berufsbildungswart), Thomas Wilbers (stellv. Obermeister)
 

125 Jahre Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland

125 Jahre Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland

am 28.01.1886 wurde die Schornsteinfegerinnung zu Osnabrück von 15 Kollegen gegründet.
1991 wurde die Schornsteinfegerinnung Osnabrück in Osnabrück-Emsland umbenannt. Sitz der damaligen Innung war in der Handwerkskammer Osnabrück.
Im Jahr 1993 konnte das neu gebaute Innungshaus mit dem integrierten Prüfstand und der GFI (Gesellschaft zur Förderung der Immissionsschutzmaßnahmen) in Fürstenau bezogen werden. Fürstenau wurde als Standort des Hauses gewählt, weil es ungefähr der geografische Mittelpunkt der Innung ist.
Der Innungsbereich erstreckt sich über das Emsland, der Grafschaft-Bentheim und dem Osnabrücker Land (ehem. Alter Reg.-Bez. Osnabrück) und liegt im Westen des Bundeslandes Niedersachsen.
Heute sind 104 Kollegen mit ca. 104 Mitarbeitern und 25 Auszubildenden Mitglied der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland.
Alois Grafe aus Osnabrück ist seit 2007 Obermeister der Innung.
 
Zum Jubiläum, das am 09.09.20011 in der Osnabrück Halle in Osnabrück stattfinden soll, ist ab 17.00 Uhr ein Empfang vorgesehen und im weiteren Verlauf des Abends ein Fest mit allen Mitgliedern der Innung und weiteren Gästen.
Der Oberbürgermeister Boris Pistorius (Os), sowie der Oberbürgermeister aus Lingen Dieter Krone, der Samtgemeindebürgermeister Fürstenau Peter Selter, der Handwerkskammerpräsident Peter Voss, der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling Bernhard Röttgers und der Landrat Friedrich Kethorn aus Nordhorn sind einige unserer hochrangigen Gäste. Als Gastredner konnten wir Karsten Heineking (MdL) für uns gewinnen.
 
 
Bildlegende von links nach rechts:
 
Schriftführer: Ansgar Elixmann
Techniker: Heinrich Hermesdorf
Pressesprecher: Jens Wagener
Obermeister: Alois Grafe
Kassierer: Reinhard Fährmann
Berufsbildungswart: Gerd Rechtien
Stv. Obermeister: Thomas Wilbers
 
 

Dohlen im Schornstein Tödliche Gefahr

Schornsteinfeger warnen vor Kohlenmonoxid-Vergiftung durch ver stopfte Abgaswege

 

Im Kehrbezirk vom Bez.-Schornsteinfegermstr. Rolf Thelen in Haselünne verhinderte sein Mitarbeiter Andreas Walburg , dass es hier   mehrere Tote in einem 7 Familienwohnhaus im Stadtkern von Haselünne hätte geben können.
 
An einem Mehrfachbelegten Gasschornstein mit 3  Feuerstätten über 2 Etagen war im Schornstein bei der jährlichen Überprüfung der Gasfeuerstätten ein sehr hoher Abgasaustritt und ein hoher CO-Gehalt festgestellt worden. Hier war dem Schornsteinfegermeister Andreas Walburg sehr schnell klar, dass  im Schornstein eine Verstopfung vorliegen musste.
Bei der Überprüfung des Schornsteines mit einem Spiegel und einer Taschenlampe sah er ein Dohlennest oberhalb der Gasfeuerstätten. Er hat dann die Gasfeuerstätten ausgeschaltet  und  gleichzeitig  seinen Chef informiert der sofort  dazu  kam. Sofort  begannen die beiden Schornsteinfegermeister mit der Entfernung des Nestes.
Der Eigentümer des Mehrfamilienhauses war zum Zeitpunkt der Überprüfung im Urlaub und da die Mieter es nicht mitbekommen hatten, dass die Dohlen ein dickes Nest in ihrem Gasschornstein errichtet hatten, musste jetzt schnell gehandelt werden. Die Dohle hat das Nest verlassen und die Arbeiten konnten beginnen. Nach gut 3 Stunden harter Arbeit war das gesamte Nest vom Keller bis zur Dachmündung frei und der Schornstein wurde an der Mündung gegen die Dohlen  gesichert.
 
Wichtige Hinweise
 
Wenn Dohlen in Schornsteinen nisten, ist das Leben der Hausbewohner in Gefahr. Auch die Vögel erleben in diesen Tagen ihren Frühling. Die Rabenvögel suchen sich leider allzu oft Schornsteine aus, um dort ihre Nester zu bauen. „Es interessiert Dohlen wenig, dass durch die Schornsteine eigentlich die Abgase
abziehen sollen“, warnt Jens Wagener, Pressesprecher der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Die Dohlen werfen Zweige in den Schacht. Wo sie sich verfangen, wird weiter gebaut. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Der Schornstein ist in der Regel seiner Funktion beraubt. Das größte Problem besteht darin, dass die Betreiber der Gas- oder Ölheizung davon oft nichts mitbekommen. Also läuft die Feuerstätte weiter, die Gase treten im Aufstellraum aus.
Dies kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen, die oftmals tödlich endet. Im vergangenen Jahr ereignete sich in Rhauderfehn ein derartiger Unfall: Dohlen hatten tagelang Äste und Zweige in den Schornstein fallen lassen und ihn so gründlich verstopft. Die Abgase der Heizungsanlage konnten nicht mehr abziehen, drangen zurück ins Haus und vergifteten die Bewohner, denen im Badezimmer stets schwindelig wurde. Sie konnten sich aber noch in Sicherheit bringen.
Kohlenmonoxid, das bei der erneuten Verbrennung der Abgase entsteht, blockiert den Sauerstofftransport im Blut und führt im schlimmsten Fall zur Erstickung. Bei den Kontrollgängen der Schornsteinfeger wird das Nistmaterial oft eimerweise zu Tage gefördert. „Die Dohlen werfen Stöcke, Moos, Gras,
Papiertaschentücher, Silvesterraketen oder sogar Getränkedosen in den Schornstein hinein - alles, was sie finden können“, berichten die Schornsteinfeger. Das Nest ist so stabil, dass die Schornsteinfeger mit dem Entfernen meistens viel Arbeit haben. Ohne Spezialwerkzeuge läuft nichts: Zum Einsatz kommen so genannte „Harpunen“, mit Widerhaken besetzte Speerspitzen, um das Material heraus zu bekommen. Oder es werden schwere Eisenkugeln an der Kehrleine von oben in den Schornstein geworfen, um das Nest nach unten zu drücken. Bei Schornsteinen, die nicht gerade, sondern winkelig gemauert sind, kann das schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Wenn ein reger Flugbetrieb der Tiere in Schornsteinnähe beobachtet wird, und im Schornstein bereits Nistmaterial liegt, sollte unbedingt der zuständige Bezirksschornsteinfeger verständigt werden. Die Schornsteinfeger-Innung appelliert auch an die intakte Nachbarschaft: „Meistens schaut man auf den Schornstein des Nachbarhauses und nicht auf seinen eigenen“, sagt Jens Wagener. Die Montage eines Dohlengitters ist ein zuverlässiger Schutz.
Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein über Europa verbreiteter taubengroßer, schwarzer Rabenvogel mit grauem Kopf. Die geschützte Dohle nistet unter anderem gesellig auf Türmen, in Baumhöhlen oder in Schornsteinen. Das Weibchen legt etwa fünf bis sechs Eier. Der Tierschutz  wird auch hier beachtet.
 

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur
Ausbildung zum Schornsteinfeger

Veranstaltungen

Termine

Aktuelle Termine
und Veranstaltungen