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SCHORNSTEINFEGERINNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Der Vorstand

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Vorstand der Innung

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Freisprechung 2020

 

Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2020

 

 
Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland
 
In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.
In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt drei junge Männer als Schornsteinfegergesellen bezeichnen.
Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.
Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im kleinen Kreis überreicht.
Obermeister Rechtien betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.
Um den erlernten Beruf normgerecht zu beherrschen, so Rechtien weiter sei viel Lernen, persönlicher Einsatz, Geschicklichkeit und Können erforderlich.
Der Obermeister betonte, dass die 3 einen schönen Beruf erlernt haben, den sie  auch noch fünfzig Jahre ausüben dürfen. Facharbeiter die Ihr Handwerk verstehen werden immer gebraucht.
Rechtien dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.
Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.
Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 
 
 
Auf dem Foto sind die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss und dem Obermeister Gerd Rechtien der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.
 
 
Bildlegende links:
Gerd Rechtien (Obermeister); Velten Knoche - Betrieb MSH, Leonhard Revermann -Betrieb Andreas Holt (Lingen), Dirk Altevolmer – Betrieb Altevolmer (Salzbergen),
Altgeselle Stefan Probst und der Berufsbildungswart Frank Meyer.

Schornsteinfeger Wir bilden aus!

 

Keine Krise für den Nachwuchs: freie Lehrstellen im Jahr 2020

 

 
Langenhagen / Juli 2020. Während der Corona-Pandemie läuft vieles anders: Unterricht findet digital oder tageweise in Kleingruppen statt, auch die berufliche Bildung ist betroffen. Wer Pech hat, kann seine Ausbildung gar nicht erst antreten, da der Ausbildungsbetrieb in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt. Freie Lehrstellen gibt es im Schornsteinfegerhandwerk.
 
 
Im Vergleich zu anderen Branchen ist das Handwerk weniger von coronabedingten Auftragseinbußen betroffen. Schornsteinfegerarbeiten finden auch in Ausnahmesituationen wie der jetzigen statt, nur eben mit Abstand zum Kunden, Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhen.Sie zählen im Rahmen der Brand- und Betriebssicherheit zu den systemrelevanten Aufgaben und sollen weiterhin durchgeführt werden.
 
 
Glückliche Schornsteinfeger*innen
 
Dank der stabilen Auftragslage erweisen sich Schornsteinfegerbetriebe als krisenfeste Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe. Und Nachwuchs wird dringend gesucht! Das Schornsteinfegerhandwerk wirbt mit tarifgebundenen Gehältern plus Zulagen, schnellen Aufstiegschancen für Meister und eigenständigem Arbeiten. Auszubildende und Gesellen sagen zum Thema Berufszufriedenheit, dass sie besonders die Abwechslung schätzen, den Umgang mit Menschen und den aktiven Charakter ihres Jobs. Unterwegs sein, auf Dächer steigen und die Aussicht von oben machen für sie den besonderen Reiz aus. Eine weitere Besonderheit ist der Glücksbringer-Bonus. Kunden und sogar wildfremde Menschen auf der Straße freuen sich über Schornsteinfeger*innen in ihrer typischen schwarzen Berufskleidung. Es soll Glück bringen, sie zu sehen oder zu berühren (was zurzeit leider nicht möglich ist). Positiv ist außerdem derTeamgedanke im Handwerk. Es gibt zurzeit circa 1.700 Auszubildende und fast 20.000 Schornsteinfeger*innen in Deutschland, die ihren Beruf über Social Media feiern: #komminsteamschwarz. Die Gemeinschaft entsteht schon während der Ausbildung, die zeitweise an Berufsschul-Internaten stattfindet.
 
  
Bei aller Tradition ist Schornsteinfeger*in ein moderner, technikorientierter Handwerksberuf mit Schwerpunkten in den Bereichen Energie, Umwelt- und Klimaschutz und grundsätzlich eine Option für alle Bildungsabschlüsse.
 
  
Tipp: Während der dualen Ausbildung kann auch die Fachhochschulreife erworben werden. Im Anschluss haben die Gesellen die Möglichkeit, direkt die Meisterschule zu besuchen oder sich für ein duales Studium einzuschreiben. Als Schornsteinfegermeister*in können sie sich selbständig machen und um einen der rund 7.700 Bezirke bewerben.
 
  
Equal Pay: Gleicher Lohn für alle
 
Frauen und Männer erhalten im Schornsteinfegerhandwerk die gleichen Chancen und Gehälter. Schornsteinfegerinnen sind in den Betrieben aufgrund ihrer fachlichen und kommunikativen Fähigkeiten sogar besonders gefragt. Unter den besten Gesellen eines Jahrgangs sind bundesweit mindestens ein bis zwei Gesellinnen vertreten. Der Frauenanteil insgesamt beträgt ungefähr 10 Prozent.
 
  
Mehr Informationen unter www.schornsteinfeger.de
 
Interessierte Schüler, Schulabgänger, Studierende oder Ausbildungswechsler finden mehr Informationen zum Beruf unter www.schornsteinfeger.de im Internet. Wo Ausbildungsplätze frei sind, wissen die Schornsteinfeger-Innungen in den einzelnen Bundesländern. Regionale  
Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten gibt es ebenfalls unter www.schornsteinfeger.de.
 
 
Mehr Informationen zum Handwerk sowie Presseinformationen, Bilder und Grafiken
 
zum Download finden Sie unter www.schornsteinfeger.de.
 

Neujahrsempfang 2020

 

Neujahrsempfang 2020 in der Schornsteinfegerschule Langenhagen

 

Unter dem Motto "Ganz Niedersachsen ist unser Kunde" hatte der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen zum Neujahrsempfang eingeladen. 
 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.   
 
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das geplante Neubauvorhaben der Schornsteinfegerschule.  Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.
Der stellvertretende Ministerpräsident und niedersächsischer Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hielt die Neujahrsansprache vor den zahlreichen Gästen. 
Der Schornsteinfeger genießt in der Politik und Bevölkerung ein hohes Ansehen, er ist ständiger Gast in fast allen Häusern. Die jetzt von der Politik auf den Weg gebrachte CO² - Klimapolitik verunsichert große Teile der Bevölkerung. Der Normalbürger ist zutiefst verunsichert und wünscht Beratung hierzu. Der Schornsteinfeger ist oftmals erster Ansprechpartner hierzu, so Althusmann. Deutschland steht im Wettbewerb, auch Niedersachsen wird das spüren. Laut dem Minister ist es sehr wichtig jetzt für die Zukunft Fachkräfte zu sichern. 
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung als ausgeschlossen betrachtet wird" Mit diesem Sprichwort von Albert Einstein leitet Althusmann sein Schlusswort ein.  
Deutschland braucht Menschen mit Visionen, das Schornsteinfegerhandwerk gehört dazu! Glück auf für das Schornsteinfegerhandwerk.
 
 
 
 
 
 

25 Jahre dabei

Landrat Burgdorf ehrt Schornsteinfeger

Die vom Landkreis Emsland bestellten bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Thomas Wilbers und Jürgen Koop konnten am 1. Januar ihr 25–jähriges Betriebsjubiläum feiern. Landrat Marc-Andre Burgdorf sprach ihnen im Meppener Kreishaus Dank und Anerkennung für ihre in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit aus. Wilbers ist für den Kehrbezirk im Bereich Bawinkel und Koop für den Bereich Sögel zuständig.
 
Bild: Landrat Marc-Andre Burgdorf (mitte) ehrte die beiden Schornsteinfeger Thomas Wilbers (links) und Jürgen Koop im Meppener Kreishaus.

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