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SCHORNSTEINFEGERINNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Vorstand der Innung

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Vorsicht Dohlen!

Schornsteine beliebtes Ziel der Rabenvögel

 
Wenn Dohlen in Schornsteinen nisten, ist das Leben der Hausbewohner in Gefahr. Auch die Vögel erleben in diesen Tagen ihren Frühling. Die Rabenvögel suchen sich leider allzu oft Schornsteine aus, um dort ihre Nester zu bauen.
 
„Es interessiert Dohlen wenig, dass durch die Schornsteine eigentlich die Abgase abziehen sollen“, warnt Jens Wagener, Pressesprecher des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen. Die Dohlen werfen Zweige in den Schacht. Wo sie sich verfangen, wird weitergebaut. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Der Schornstein ist in der Regel seiner Funktion beraubt. Das größte Problem besteht darin, dass die Betreiber der Gas- oder Ölheizung davon oft nichts mitbekommen. Also läuft die Feuerstätte weiter, die Gase treten im Aufstellraum aus. Dies kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen, die oftmals tödlich endet. Kohlenmonoxid, das bei der erneuten Verbrennung der Abgase entsteht, blockiert den Sauerstofftransport im Blut und führt im schlimmsten Fall zum Ersticken.
 
Bei den Kontrollgängen der Schornsteinfeger wird das Nistmaterial oft eimerweise zutage gefördert. „Die Dohlen werfen Stöcke, Moos, Gras, Papiertaschentücher, Silvesterraketen oder sogar Getränkedosen in den Schornstein hinein – alles, was sie finden können“, berichten die Schornsteinfeger. Das Nest ist so stabil, dass die Schornsteinfeger mit dem Entfernen meistens viel Arbeit haben. Ohne Spezialwerkzeuge läuft nichts: Zum Einsatz kommen sogenannte „Harpunen“, mit Widerhaken besetzte Speerspitzen, um das Material herauszubekommen. Oder es werden schwere Eisenkugeln an der Kehrleine von oben in den Schornstein geworfen, um das Nest nach unten zu drücken. Bei Schornsteinen, die nicht gerade, sondern winkelig gemauert sind, kann das schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen.
 
Wenn ein reger Flugbetrieb der Tiere in Schornsteinnähe beobachtet wird und im Schornstein bereits Nistmaterial liegt, sollte unbedingt der zuständige Schornsteinfeger verständigt werden. Der Landesinnungsverband appelliert auch an die intakte Nachbarschaft: „Meistens schaut man auf den Schornstein des Nachbarhauses und nicht auf seinen eigenen“, sagt Jens Wagener. Die Montage eines Dohlengitters ist ein zuverlässiger Schutz. Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein über Europa verbreiteter taubengroßer, schwarzer Rabenvogel mit grauem Kopf. Die geschützte Dohle nistet unter anderem gesellig auf Türmen, in Baumhöhlen oder in Schornsteinen. Das Weibchen legt etwa fünf bis sechs Eier.
 

Auditorenschulung 2019

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks lädt einmal im Jahr ein.

In Nürnberg fand das diesjährige Treffen der Auditoren des Qualitäts- und Umweltmanagement im Schornsteinfegerhandwerk statt. Themen waren unter anderem die Anforderungen der DIN 14001, die Ergebnisse der durchgeführten Audits im vergangenen Jahr sowie die Datenschutzgrundverordnung. Udo Voigt, Mitglied im Berufsbildungsausschuß des Bundesverbandes stellte das neue Handbuch vor. Die Prozesse in den Ablaufbeschreibungen wurden von neun auf fünf reduziert.
 
Auf dem Bild die Auditoren der Innung Osnabrück-Emsland mit dem QUB- Beauftragten Thomas Wilbers (stv. Obermeister)
Bildlegende von links:
Uwe Kemper, Christian Schnieders, Ansgar Elixmann, Thomas Wilbers, Michael Höckelmann, Martin Wieschebrock

Neujahrsempfang 2019

Im Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen statt. 
Austragungsort war wieder einmal die Schornsteinfegerschule in Langenhagen. 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.  
Umweltminister Olaf Lies ging in seinem Grußwort auf die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland ein. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken muss aber konsequent an der Berufsausbildung gearbeitet werden. Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die Handwerkskammern und Innungen sind ein wichtiger Grundstein für ein erfolgreiches Handwerk. Ca. 860 Betriebe im Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen leisten einen hervorragenden Dienst im vorbeugenden Brandschutz, Immissionsschutz und der Energieeinsprung. Durch die flächendeckende Überprüfung aller Heizungsanlagen, halten sich die Unfälle mit CO-Vergiftungen in Grenzen. Lies ging auch auf die Feinstaubproblematik ein. Durch die regelmäßige Überprüfung der Schornsteinfeger an Einzelfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe trägt er maßgeblich zur Reduzierung der Feinstäube an diesen Feuerstätten bei.
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das geplante Neubauvorhaben der Schornsteinfegerschule. Deshalb auch das Motto seiner Ansprache: Verliebt ins Gelingen!
 Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.

Landesinnungsmeister Stephan Langer (Vierter von Links) mit Gästen, Glücksbringern und dem Präsident des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Oswald Wilhelm (dritter von rechts) mit Umweltminister Olaf Lies

Innungsversammlung im Dezember

Ehrungen auf der Innungsversammlung der Schornsteinfeger durch den Handwerkskammerpräsidenten in Lingen

Kurz vor Weihnachten fand die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland in Lingen statt.
Obermeister Gerd Rechtien begrüßte den neuen Handwerkskammerpräsidenten Reiner Möhle, seinen Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt, sowie den Vorgänger Möhles, Peter Voss. Den Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling Heinrich Kauscher, den Obermeister der Schornsteinfegerinnung aus Ostfriesland Friedrich Lüpkes, den Obermeister der Schornsteinfegerinnung Münster, Karl-Heinz van Wesel,  sowie die knapp 90 Kollegen.
 
Einen ganz besonderen Gast konnte Obermeister Rechtien noch begrüßen:
Der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland Hinrikus Ude aus Lingen ist seit Anfang Dezember Träger des Bundeverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesverdienstkreuz wurde Ude für sein langjähriges Engagement in der humanitären Hilfe für die Ukraine verliehen. Rechtien, der selber bei der Verleihung durch den Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone dabei war, würdigte in seiner Ansprache die Arbeit Udes auch auf Innungsebene und sein Engagement auf politischer Ebene. Wenn jemand diese Auszeichnung verdient hat dann Hinrikus Ude.
Der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Dipl.-Ing. Reiner Möhle betonte in seinem Grußwort, dass es für ihn keine bessere Zeit hätte geben können, um als Präsident anzufangen. Seit Juni ist er der neue Handwerkskammerpräsident und 94 Prozent der Mitgliedsbetriebe im Kammerbezirk beurteilten ihre Lage als sehr gut, die Arbeitslosigkeit liege bei zwei Prozent.
Auch wenn man im Jahre 2018 die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge habe steigern können (plus 8,4 Prozent), bleibe es weiterhin problematisch, Facharbeiter und Nachwuchs zu finden, so Möhle weiter. Hier muss das Handwerk weiter am Ball bleiben und gemeinsame Anstrengungen unternehmen um den Bedarf decken zu können.
Der Handwerkskammerpräsident ging in seinem Bericht auf das Ehrenamt im Handwerk ein:
Ein ganz wichtiges Signal der Wertschätzung und die gesellschaftliche Anerkennung des Ehrenamtes ist die Auszeichnung.
 
Folgende Ehrungen durch die Handwerkskammer wurden vorgenommen:
 
25 Jahre Meister im Handwerk
Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Heribert Fischer (Dörpen),Eugen Huber (Osnabrück),Hans-Hermann Jönen (Papenburg),Heinz Thomes (Papenburg), Lars Uffrecht (Schledehausen), Martin Wolf (Georgsmarienhütte).
 
40 Jahre Meister im Handwerk
Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger Rudolf Heinrich Thelen (Haselünne).
Bezirksschornsteinfegermeister in Rente Hermann Küwen.
 
50 Jahre Meister im Handwerk
Bezirksschornsteinfegermeister in Rente Heinz-Gerd Baumann.
 
 
 
Ehrungen vom Zentralinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks und der Handwerkskammer
 
50 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Johannes Jansen und Artur Kuhlendahl.
 
60 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Heinz Jansen.
 
70 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Kurt Eichner.
 
25 Jahre Betriebsjubiläum
Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Helmut Gill (Lengerich), Berthold Zumdohme (Fürstenau).
 
 
Nach den Ehrungen kam ein weiterer Höhepunkt dieser Innungsversammlung:
 
Eine alte Tradition lebt wieder auf
 
Früher war es immer so und in der Innung Osnabrück-Emsland wird es wieder gelebt:
Die frisch ausgelernten Gesellen werden vor der geöffneten Innungslade feierlich im Berufsstand als Schornsteinfeger aufgenommen.
Frank Meyer als Berufsbildungswart der Innung vollzog dieses Ritual jetzt wieder und freute sich besonders, dass dieses Jahr wieder der Landessieger aus der Innung Osnabrück-Emsland kommt. Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle) wurde dann sogar beim Bundesentscheid Zweiter.
 
 
Bildlegende Gesellen:
Alle anwesenden Gesellen mit dem Obermeister Rechtien (rechts) und dem Berufsbildungswart Frank Meyer (links). Zweiter von rechts Handwerkskammerpräsident Reiner Möhle. Der fünfte von rechts Landessieger Lars Kröger.
Bildlegende Rechtien / Ude:
Gerd Rechtien und Hinrikus Ude (Bundesverdienstkreuz am Bande)
 

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