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SCHORNSTEINFEGERINNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
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Dohlen im Schornstein Tödliche Gefahr

Schornsteinfeger warnen vor Kohlenmonoxid-Vergiftung durch ver stopfte Abgaswege

 

Im Kehrbezirk vom Bez.-Schornsteinfegermstr. Rolf Thelen in Haselünne verhinderte sein Mitarbeiter Andreas Walburg , dass es hier   mehrere Tote in einem 7 Familienwohnhaus im Stadtkern von Haselünne hätte geben können.
 
An einem Mehrfachbelegten Gasschornstein mit 3  Feuerstätten über 2 Etagen war im Schornstein bei der jährlichen Überprüfung der Gasfeuerstätten ein sehr hoher Abgasaustritt und ein hoher CO-Gehalt festgestellt worden. Hier war dem Schornsteinfegermeister Andreas Walburg sehr schnell klar, dass  im Schornstein eine Verstopfung vorliegen musste.
Bei der Überprüfung des Schornsteines mit einem Spiegel und einer Taschenlampe sah er ein Dohlennest oberhalb der Gasfeuerstätten. Er hat dann die Gasfeuerstätten ausgeschaltet  und  gleichzeitig  seinen Chef informiert der sofort  dazu  kam. Sofort  begannen die beiden Schornsteinfegermeister mit der Entfernung des Nestes.
Der Eigentümer des Mehrfamilienhauses war zum Zeitpunkt der Überprüfung im Urlaub und da die Mieter es nicht mitbekommen hatten, dass die Dohlen ein dickes Nest in ihrem Gasschornstein errichtet hatten, musste jetzt schnell gehandelt werden. Die Dohle hat das Nest verlassen und die Arbeiten konnten beginnen. Nach gut 3 Stunden harter Arbeit war das gesamte Nest vom Keller bis zur Dachmündung frei und der Schornstein wurde an der Mündung gegen die Dohlen  gesichert.
 
Wichtige Hinweise
 
Wenn Dohlen in Schornsteinen nisten, ist das Leben der Hausbewohner in Gefahr. Auch die Vögel erleben in diesen Tagen ihren Frühling. Die Rabenvögel suchen sich leider allzu oft Schornsteine aus, um dort ihre Nester zu bauen. „Es interessiert Dohlen wenig, dass durch die Schornsteine eigentlich die Abgase
abziehen sollen“, warnt Jens Wagener, Pressesprecher der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Die Dohlen werfen Zweige in den Schacht. Wo sie sich verfangen, wird weiter gebaut. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Der Schornstein ist in der Regel seiner Funktion beraubt. Das größte Problem besteht darin, dass die Betreiber der Gas- oder Ölheizung davon oft nichts mitbekommen. Also läuft die Feuerstätte weiter, die Gase treten im Aufstellraum aus.
Dies kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen, die oftmals tödlich endet. Im vergangenen Jahr ereignete sich in Rhauderfehn ein derartiger Unfall: Dohlen hatten tagelang Äste und Zweige in den Schornstein fallen lassen und ihn so gründlich verstopft. Die Abgase der Heizungsanlage konnten nicht mehr abziehen, drangen zurück ins Haus und vergifteten die Bewohner, denen im Badezimmer stets schwindelig wurde. Sie konnten sich aber noch in Sicherheit bringen.
Kohlenmonoxid, das bei der erneuten Verbrennung der Abgase entsteht, blockiert den Sauerstofftransport im Blut und führt im schlimmsten Fall zur Erstickung. Bei den Kontrollgängen der Schornsteinfeger wird das Nistmaterial oft eimerweise zu Tage gefördert. „Die Dohlen werfen Stöcke, Moos, Gras,
Papiertaschentücher, Silvesterraketen oder sogar Getränkedosen in den Schornstein hinein - alles, was sie finden können“, berichten die Schornsteinfeger. Das Nest ist so stabil, dass die Schornsteinfeger mit dem Entfernen meistens viel Arbeit haben. Ohne Spezialwerkzeuge läuft nichts: Zum Einsatz kommen so genannte „Harpunen“, mit Widerhaken besetzte Speerspitzen, um das Material heraus zu bekommen. Oder es werden schwere Eisenkugeln an der Kehrleine von oben in den Schornstein geworfen, um das Nest nach unten zu drücken. Bei Schornsteinen, die nicht gerade, sondern winkelig gemauert sind, kann das schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Wenn ein reger Flugbetrieb der Tiere in Schornsteinnähe beobachtet wird, und im Schornstein bereits Nistmaterial liegt, sollte unbedingt der zuständige Bezirksschornsteinfeger verständigt werden. Die Schornsteinfeger-Innung appelliert auch an die intakte Nachbarschaft: „Meistens schaut man auf den Schornstein des Nachbarhauses und nicht auf seinen eigenen“, sagt Jens Wagener. Die Montage eines Dohlengitters ist ein zuverlässiger Schutz.
Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein über Europa verbreiteter taubengroßer, schwarzer Rabenvogel mit grauem Kopf. Die geschützte Dohle nistet unter anderem gesellig auf Türmen, in Baumhöhlen oder in Schornsteinen. Das Weibchen legt etwa fünf bis sechs Eier. Der Tierschutz  wird auch hier beachtet.
 

Heizen mit Holz

Heizen mit Holz oder Schornsteinbrand vermeidenDas Heizen mit Holz, insbesondere in Kamin- und Kachelöfen, findet immer mehr Freunde. Moderne Feuerungsanlagen nutzen das Feuer gefahrlos und komfortabel. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Kamin- und Kachelöfen. Bei der Wahl sollte nicht nur Aussehen und Preis den Kauf entscheiden, sondern auch die passende Heizleistung und der Brennstoffverbrauch.
 


Der richtige Aufstellort für den neuen Ofen will bedacht sein. In Treppenräumen von Mehrfamilienhäusern, notwendigen Fluren und Garagen dürfen zum Beispiel keine Feuerstätten aufgestellt werden.

Eine Feuerstätte braucht zur Verbrennung genügend Sauerstoff. Den Sauerstoff bzw. die Verbrennungsluft entnimmt sie in der Regel dem Aufstellraum. Durch dichte Fenster und Türen oder durch Lüftungsanlagen und Dunstabzugshauben kann es passieren, dass nicht genügend Verbrennungsluft zur Verfügung steht.

Das Verbindungsstück bzw. Rauchrohr zwischen Ofen und Schornstein sollte nicht zu lang sein. Es muss die passende Größe und Stärke haben sowie aus dem richtigen Material bestehen. Wichtig ist auch der Abstand zu brennbaren Teilen (mindestens 40 cm). Unterhalb des Ofens ist ein eventuell vorhandener brennbarer Fußboden mit einem ausreichend großen nicht brennbaren Belag (Blech, Glas, Fliesen o.ä.) zu schützen.

Zu einem Ofen gehört auch ein passender Schornstein. Lassen Sie sich von dem Bezirksschornsteinfegermeister beraten, wie der Schornstein beschaffen sein muss. Er muss auch in jedem Fall eine neu aufgestellte oder geänderte Feuerstätte prüfen und die sichere Benutzbarkeit bescheinigen.

Weitere wichtige Hinweise für das Heizen mit Holz:

Es ist wichtig immer nur trockenes, unbehandeltes, Naturbelassenes und stückiges Holz, also Scheitholz zu verwenden. Die Scheite sollten nicht dicker als 10 cm und nicht länger als 33 cm sein.
Holz gilt dann als trocken, wenn der Feuchtigkeitsgehalt max. 20% beträgt. Frisch geschlagenes Holz benötigt bei richtiger Lagerung 2-3 Jahre, Eichenholz 3-4 Jahre, um den trockenen Zustand zu erreichen. Brennholz wird richtig gelagert, wenn es an einem luftigen, sonnigen und überdachten Ort aufgeschichtet wird und zwischen den einzelnen Schichten Luft zirkulieren kann.
Der Heizwert von trockenem Holz verdoppelt sich fast gegenüber dem des feuchten Holzes. Durch einen zu hohen Wassergehalt verringert sich die Verbrennungstemperatur. Eine verstärkte Ruß- und Teerbildung, die Gefahr der Schornsteinversottung bzw. Schornsteinbrand und eine starke Zunahme schädlicher Emissionen sind die Folge. 


3 Gründe warum man nicht mit feuchtem Holz heizen sollte:

1. Je feuchter das Holz, desto geringer sein Heizwert; denn das Wasser im Holz muss zuerst verdampft werden, wozu schon jede Menge Energie nötig ist und für wohlige Wärme bleibt dann nicht mehr viel übrig.

2. Durch den Wasserdampf wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, es bildet sich Ruß, der sich im Feuerraum und auf den Kaminofenscheiben als hartnäckiger schwarzer Belag anlegt.

3. Die Emissionen nehmen zu, weil Schadstoffe unverbrannt durch den Schornstein ziehen.

Gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz, auch nicht Sperrholz, Spanplatten, Papier, Papierbriketts, Verpackungsmaterial und schon gar nicht Müll dürfen im Kaminofen verbrannt werden.

Brennstoffmengen:
Die meisten Kaminöfen sind mit einer so genannten Flachfeuerung ausgestattet, das heißt das nur eine Lage Brennstoff auf die vorhandene Grundglut aufgegeben werden darf. Bei Zufuhr einer höheren Brennstoffmenge gibt der Kaminofen eine größere Wärmemenge ab, bzw. wird stärker erhitzt als dies von der Konstruktion vorgesehen ist. Dadurch kann es zu Schäden am Kaminofen kommen.

Den Herausforderungen unserer Zeit zu entsprechen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Die Erhaltung der Natur und unserer Umwelt ist gerade jetzt eine unserer wichtigsten Aufgaben. Wer beim Betrieb seines Ofens obige Richtlinien befolgt, trägt seinen Teil dazu bei und genießt am Winterabend die wohlige Wärme eines Kaminfeuers.

 

Berufliche Ausbildung

Um eine Ausbildung als Schornsteinfeger zu machen, muß man zunächst die Berufsschule, bzw. die Berufsbildende Schule 3 der Landeshauptstadt Hannover besuchen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

 
Ausbildungsplatz Schornsteinfeger
 
 
Gegenwärtig gibt mehr als 8.000 Schornsteinfegerbetriebe in Deutschland. Momentan bilden diese ca. 2.100 Lehrlinge aus. Wenn du dich für eine Ausbildung als Schornsteinfeger interessierst, dann schick uns jetzt deine Bewerbung.
Wir werden dann einen passenden Betrieb für dich suchen und den Kontakt herstellen.
 
 
Deine Bewerbung, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnis, sende bitte an folgende E-Mail-Adresse:
liv@schornsteinfeger-nds.de
 

Energie sparen Umwelt entlasten und Geldbeutel schonen

Mit einem Anteil von etwa 77 % bildet die Heizung den größten Posten beim häuslichen Energieverbrauch.Kein Wunder also, dass Hausbesitzer und Mieter immer häufiger nach Einsparpotentialen bei der Wärmeversorgung suchen. Flexibilität ist das Gebot der Stunde.



Das Schornsteinfegerhandwerk bietet aus diesem Grunde eine neutrale und sachkundige Energieberatung an, die jeder interessierte Verbraucher nutzen sollte. Neben zahlreichen Tipps zum richtigen Umgang mit der bestehenden Heizungsanlage gibt es auch gute Gründe den „Mann in Schwarz“ anzusprechen, wenn eine Modernisierungsmaßnahme oder der Neubau eines Hauses ansteht.



Beispielhaft sind in diesem Zusammenhang die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten einer mehrzügiger Schorn-steinanlagen zu nennen. Sie bildet einen unverzichtbaren Grundbaustein, wenn es darum geht kosten- und umweltbewusste Heizkonzepte als Alternativen zu den fossilen Brennstoffen Erdöl und Gas einzusetzen. Neben neuen und regenerativen Energieformen haben aber auch holzbefeuerte Kamin- oder Kachelöfen einen besonderen Stellenwert. Diese Feuerstätten eignen sich nicht nur in der sogenannten Übergangszeit zum Sparen; sie schaffen auch eine angenehme und wohlige Wärme. Außerdem lassen sie sich im Notfall jederzeit ohne Strom betreiben.



Aspekte, die für Sicherheit sorgen, die Haushaltskasse entlasten und die Wohnatmosphäre nachhaltig verbessern. Voraussetzung zur Nutzung alternativer Feuerungen ist in jedem Fall das Vorhandensein eines mineralischen Schornsteinsystems. Es gewährleistet Unabhängigkeit in allen Energiefragen und überzeugt bei geringen Investitionsvolumen durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Fragen Sie doch mal Ihren Schornsteinfeger.


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